
Das grundlegende Ziel der Diabetesbehandlung ist es, die primäre Störung des Kohlenhydratstoffwechsels möglichst vollständig auszugleichen. Dafür kann und muss jeder Betroffene selbst einen entscheidenden Beitrag leisten.
Früher musste sich der Patient an die Therapie anpassen, heute ist es umgekehrt. Die Behandlung wird genau auf den Betroffenen und seinen Lebensstil zugeschnitten.
Bei Typ-2-Diabetikern stehen nichtmedikamentöse Maßnahmen wie Diät, vermehrte körperliche Bewegung und gegebenenfalls Gewichtsreduktion an erster Stelle der Behandlung. In einigen Fällen gelingt bereits mit diesen Basismaßnahmen eine Normalisierung des Blutzuckers. Führen diese Maßnahmen zu keinem ausreichenden Erfolg, werden in der Regel orale Antidiabetika eingesetzt. Meist wird die Behandlung mit einem einzelnen Wirkstoff begonnen.
Wird damit keine befriedigende Einstellung des Blutzuckers erzielt, sind auch Kombinationen von verschiedenen Wirkstoffen möglich. Ist mit oralen Antidiabetika bei üblichen Dosierungen keine ausreichend gute Blutzuckereinstellung zu erreichen, kommt auch beim Typ-2-Diabetiker Insulin zum Einsatz.
Bei der Behandlung mit Insulin wird heute versucht, der Insulinausschüttung eines Gesunden so nahe wie möglich zu kommen.
Man unterscheidet zwischen folgenden Therapieformen: