Bei der Selbstbestimmung des Blutzuckers kann es zu Fehlern und folgedessen zu falschen Werten kommen. Die Ursachen dafür sind vielseitig: Bedienungsfehler der Messgeräte, fehlerhafte Messstreifen oder Geräte, verschiedene Störfaktoren.
Um Messfehler zu vermeiden, ist die Schulung des Patienten im Umgang mit dem jeweiligen Gerät und den Teststreifen unerlässlich. Dieser Umgang kann ganz leicht trainiert werden.
Zusätzlich sind auch Kontrollmessungen mit entsprechenden Kontrolllösungen in regelmäßigen Abständen sinnvoll. Prinzipiell sind Kontrollmessungen empfehlenswert, wenn eine neue Packung Teststreifen verwendet wird, das Gerät heruntergefallen ist oder anderweitig beschädigt wurde, die Messergebnisse nicht mit dem individuellen Befinden übereinstimmen oder unerwartete Testergebnisse auftreten.
Mögliche Fehlerquellen
Fehler beruhen meist auf Bedienungsfehlern, wobei manchmal Probleme auch durch fehlerhafte Messgeräte, Teststreifen oder andere Störfaktoren auftreten.
Fehlerhafte Teststreifen
Teststreifen dürfen nicht direktem Sonnenlicht, extremer Feuchtigkeit, Kälte oder Wärme ausgesetzt oder nach dem Verfallsdatum weiter verwendet werden. Am besten aufgehoben sind die empfindlichen Diagnostika in den Originalgefäßen, die nach der Entnahme sofort wieder sorgfältig verschlossen werden sollen.
Fehlerhafte Messgeräte
Blutzuckermessgeräte sind Präzisionsgeräte und daher sind die Hinweise der Hersteller unbedingt zu beachten. Das Gerät ist nur mit ausreichend aufgeladenen Batterien betriebsbereit. Der korrekte Sitz des Teststreifens muss kontrolliert werden.
Bedienungsfehler
Die Handhabung mit einem neuen Messgerät muss trainiert werden und man sollte stets die richtige Technik der Blutabnahme beachten: